präsentiert im
Erwachsene: 7€
Menschen mit Behinderung,
Schüler, Studenten,
Bundesfreiwillige
sowie Mitglieder im Kinoverein: 5€
Zuschlag bei Filmen über 130 Min.: 1€
2016 2017 2018 2019 2020 2021 2022 2023 2024 2025
| Di | 28.04. | 17:00 19:45 | GELBE BRIEFE Deutschland/Frankreich/Türkei 2025 • 128 Min. • Regie: Ilker Çatak | FSK 12 | ||
| Di | 05.05. | 17:00 19:45 | JUNGE MÜTTER Belgien/Frankreich 2024 • 106 Min. • Regie: Jean-Pierre Dardenne, Luc Dardenne | FSK 12 | ||
| Di | 12.05. | 17:00 19:45 | SIE GLAUBEN AN ENGEL, HERR DWORAK? Deutschland/Schweiz 2025 • 127 Min. • Regie: Nicolas Steiner | FSK 12 | ||
| Di | 19.05. | 17:00 19:45 | THE TESTAMENT OF ANN LEE USA/GB/Schweden/Norwegen 2025 • 137 Min. • Regie: Mona Fastvold | FSK 12 | ||
| Di | 26.05. | 17:00 19:45 | DJ AHMET Nordmazedonien u.a. 2025 • 96 Min. • Regie: Georgi M. Unkovski | FSK 12 | ||
| Di | 02.06. | 17:00 19:45 | LA GRAZIA - WEM GEHÖREN UNSERE TAGE? Italien 2025 • 133 Min. • Regie: Paolo Sorrentino | FSK 12 | ||
| Di | 09.06. | 17:00 19:45 | ROMERIA - DAS TAGEBUCH MEINER MUTTER Frankreich/USA u.a. 2025 • 114 Min. • Regie: Carla Simón | FSK 16 |
Derya und Aziz, ein gefeiertes Künstlerehepaar aus Ankara, führen mit ihrer 13-jährigen Tochter Ezgi ein erfülltes Leben – bis ein Vorfall bei der Premiere ihres neuen Theaterstücks alles verändert. Über Nacht geraten sie ins Visier des Staates und verlieren ihre Arbeit und ihre Wohnung. Sie gehen nach Istanbul, wo sie vorläufig bei der Mutter von Aziz unterkommen. Während sich Aziz mit Gelegenheitsjobs durchschlägt und an seinen Überzeugungen festhält, sucht Derya nach einem Ausweg, der sie finanziell unabhängig macht. Nach und nach vergrößert sich die Distanz zwischen ihnen und ihrer Tochter, bis sie sich zwischen ihren Wertvorstellungen und der gemeinsamen Zukunft als Familie entscheiden müssen. „Gelbe Briefe“ gewann den Goldenen Bären auf der 76. Berlinale 2026.
Deutschland/Frankreich/Türkei 2025
•
Länge: 128 Min.
•
Regie: Ilker Çatak
Mit Özgü Namal, Tansu Biçer
(FSK 12)
Fünf minderjährige Belgierinnen, die bereits Kinder geboren haben, leben in einem Heim für alleinerziehende Mütter. Trotz familiärer Konflikte und gesellschaftlicher Hürden wollen sie ihrem Nachwuchs ein besseres Leben ermöglichen. Sie helfen und unterstützen sich gegenseitig, während die Betreuerinnen ihnen mit Rat und Tat zur Seite stehen. Das episodenhaft konzipierte, klare und einfach gehaltene Drama begleitet Jessica, Perla, Julie, Ariane und Naima fast dokumentarisch durch den Alltag und stellt eine große Nähe zu ihnen her. Die klug verknüpften Handlungsbögen vermitteln zwar auch Sozialkritik, vor allem aber Zärtlichkeit, Mitgefühl und Menschlichkeit sowie die Hoffnung auf ein besseres Leben.
Belgien/Frankreich 2024
•
Länge: 106 Min.
•
Regie: Jean-Pierre Dardenne, Luc Dardenne
Mit Babette Verbeek, Elsa Houben u.a.
(FSK 12)
Die lebensfrohe Studentin Lena glaubt fest an das Glück und das Gute im Menschen. Im Rahmen eines sozialen Projekts wird sie vom Amt als Schreibtrainerin zu Hugo Drowak geschickt, der sein Glück schon lange verloren hat und allein in einem heruntergekommenen Hochhaus lebt. Trotz seiner notorischen Gemeinheiten gibt Lena nicht auf, ihn für den kreativen Prozess zu begeistern und animiert ihn zum Schreiben poetischer Texte. Sie ist überzeugt, dass jeder Mensch eine zweite Chance verdient. Widerwillig beginnt Drowak über die Liebe seines Lebens zu schreiben und weckt damit die Dämonen seiner Vergangenheit. Als Lena den Zusammenhang begreift, stellt sie sich ihnen entschlossen entgegen.
Deutschland/Schweiz 2025
•
Länge: 127 Min.
•
Regie: Nicolas Steiner
Mit Luna Wedler, Karl Markovics
(FSK 12)
Manchester Mitte des 18.Jahrhunderts. In einer guten Stube bei Kerzenschein zucken Männer und Frauen in religiöser Ektase. Stundenlang singen sie und fallen durch schüttelnde Tanzbewegungen in einen tranceartigen Zustand. Eine der Tanzenden ist Ann Lee, eine junge Frau auf der Suche nach spiritueller Erfüllung. Hier, bei dieser kleinen Gruppe Abtrünniger, die der Church of England den Rücken gekehrt haben, findet sie inneren Frieden. Sie entwickelt sich zur Anführerin der Gruppe, die sich wegen ihrer Schüttelgebete bald die Shaker nennen. In drei Kapiteln erzählt Regisseurin Mona Fastvold wie Ann Lee nach der Gründung der Shaker mit einigen Getreuen 1774 in die USA auswandert, wo sie sich eine größere Glaubensfreiheit versprechen.
USA/GB/Schweden/Norwegen 2025
•
Länge: 137 Min.
•
Regie: Mona Fastvold
Mit Amanda Seyfried, Lewis Pullmann
(FSK 12)
Ein 15-jähriger Junge wächst in einem nordmazedonischen Dorf als Sohn des Schafhirten auf. Er muss seinem Vater zur Hand gehen und kümmert sich um seinen kleinen Bruder, der seit dem Tod der Mutter verstummt ist. Am liebsten wäre er jedoch ein DJ, was ihm weiterhilft, als er mit viel Erfindungsgeist das Herz eines gleichaltrigen Mädchens gewinnen will. Dörfliche Traditionen und die Familien der beiden Teenager stehen ihm dabei im Weg. Mit warmem Humor, präzisen Alltagsbeobachtungen und leiser Sozialkritik entsteht ein berührendes Porträt einer Jugend zwischen Pflicht und Aufbruch. Mit Beats vom Traktor und einer Prise schwarzem Humor verbindet der Regisseur die Suche zweier Außenseiter nach der ersten Liebe.
Nordmazedonien u.a. 2025
•
Länge: 96 Min.
•
Regie: Georgi M. Unkovski
Mit Arif Jakup, Agush Agushev, Dora Akan Zlatanova
(FSK 12)
Dem italienischen Staatspräsidenten bleiben nur noch wenige Monate, bevor seine Amtszeit endet. In dieser Zeit stehen aber noch wichtige Entscheidungen an, die seine Expertise als Jurist ebenso fordern, wie sie ihn vor moralische Abwägungen stellen: Neben einem Gesetz zur Legalisierung von Sterbehilfe, das er unterzeichnen könnte, erreichen ihn auch noch zwei Gnadengesuche. Dabei kreist sein Denken in diesen Tagen auch um die eigene verrinnende Zeit und seine verstorbene Frau. Die Charakterstudie des fiktiven Politikers führt Wehmut und Abgeklärtheit zusammen und zeigt die Tragweite politischer Verantwortung auf.„La Grazia“ ist großes Schauspielkino, das in eleganten Bildern erzählt ist.
Italien 2025
•
Länge: 133 Min.
•
Regie: Paolo Sorrentino
Mit Toni Servillo, Anna Ferzetti, Orlando Cinque, Massimo Venturiello
(FSK 12)
Eine 18-jährige Frau, die nach dem frühen Tod ihrer Eltern bei der Familie ihrer Mutter in Barcelona aufgewachsen ist, reist zum ersten Mal zur Familie ihres Vaters an die Atlantikküste von Galicien. Von ihren zahlreichen Verwandten mit offenen Armen empfangen, wird sie jedoch von einer Fülle widersprüchlicher Erzählungen über ihre Eltern überwältigt, die nicht zu dem Bild passen, das sie sich bislang von ihnen gemacht hat. Ein autobiografisch inspiriertes und geprägtes Drama über Macht und Ohnmacht des Erinnerns, Verdrängen und Verschweigen. Ein wunderbar fotografierter und überzeugend gespielter Film voller Liebe zum Leben, zur Familie, zum Kino und zum Meer.
Frankreich/USA u.a. 2025
•
Länge: 114 Min.
•
Regie: Carla Simón
Mit Llúcia Garcia, Mitch , Tristán Ulloa, Alberto Gracia
(FSK 16)