Kommunales Kino
Rendsburg e.V.

präsentiert im

In diesem Kino sehen Sie mehr vom Film!

Unser Partner

Schauburg Filmtheater
Schleifmühlenstr. 8
Tel.: 0 43 31/2 37 77 Reservierung

Spielzeiten

Programmkino

Dienstag
um 17:00 Uhr
und 19:45 Uhr

Eintrittspreise

Programmkino

Erwachsene: 5€

Menschen mit Behinderung,
Schüler, Studenten,
Bundesfreiwillige sowie Mitglieder im Kinoverein: 4€

Mitgliedsbeitrag

im Kinoverein

Mindestens 2 € im Monat. Beitrittserklärung zum Download (pdf)

Das Programm
Oktober 2018 bis Februar 2019

Di 23.10.17:00
19:45
HOMECOMING
Di 30.10.17:00
19:45
CANDELARIA – EIN KUBANISCHER SOMMER
Di 06.11.17:00
19:45
FRIDAS SOMMER
Di 13.11.17:00
19:45
LEBENSZEICHEN – JÜDISCHSEIN IN BERLIN
Di 20.11.17:00
19:45
BLACKKKLANSMAN
Di 27.1117:00
19:45
GUNDERMANN
Di 04.12.17:00
19:45
NACH DEM URTEIL
Di 11.12.17:00
19:45
GLÜCKLICH WIE LAZZARO
Di 18.12.17:00
19:45
STYX
Do27.12.17:00
19:45
DIE FRAUEN
Do 03.01.17:00
19:45
WACKERSDORF
Di 08.01.17:00
19:45
SEESTÜCK
Di 15.01.17:00
19:45
LEAVE NO TRACE
Di 22.01.17:00
19:45
ALLES IST GUT
Di 29.01.17:00
19:45
UNSER SAATGUT – WIR ERNTEN WAS WIR SÄEN
Di 05.02.17:00
19:45
SWEET COUNTRY

Di., 23. Oktober, 17 und 19:45 Uhr

HOMECOMING

HOMECOMING

Gunnar, erfolgreicher dennoch frustrierter isländischer Autor von Selbsthilfe-Büchern, wird vom Zufall überrascht. Sein Sohn David bringt nach einem Backpacking-Trip durch Europa seine neue Freundin Sunna mit nach Hause, die sich ungeahnt als weniger perfekte Schwiegertochter herausstellt. In der Tat ist sie Gunnar’s Tochter aus einer früheren Affäre. Da ist sogar Selbsthilfe-Autor Gunnar mit der Situation überfordert. Während Gunnar versucht, die junge Beziehung zu sabotieren, wächst der Lügenberg mehr und mehr. Dies ist jedoch nicht das einzige Geheimnis in der Familie. Ein Familiendrama mit überraschenden Wendungen.

Nordlichter, neues skandinavisches Kino

Island 2015 • OmdU • Länge: 100 min • Regie: Björn H. Haraldsson
Mit Hilmar Jonsson, Harpa Arnardottir, Hilmir Jensson


Di., 30. Oktober, 17 und 19:45 Uhr

CANDELARIA – EIN KUBANISCHER SOMMER

CANDELARIA – EIN KUBANISCHER SOMMER

Es war einmal ein armes, alterndes Ehepaar in Kuba, dessen Liebe und Leidenschaft im Laufe der Zeit ziemlich eingerostet war. Der schicksalhafte Fund einer Videokamera bringt plötzlich völlig neuen Schwung in das Leben des Duos. Spontan werden kleine Filmchen gedreht. Prompt erwacht der Liebeszauber und sorgt alsbald für „Wolke 9“-Gefühle, unmoralische Angebote inklusive. Mit ausgesprochen unaufgeregtem Tempo, fast minimalistisch und meditativ, zelebrieren zwei charismatisch sympathische Senioren, wie charmant das Medium Film für den dritten Frühling sorgen kann. Kubanisch für Fortgeschrittene. Nicht umsonst hört hier der Held von Havanna auf den hübschen Namen Victor Hugo! „CANDELARIA ist witzig und manchmal kurios, er ist poetisch, er gibt dokumentarische Einblicke in das Leben auf der Insel, spricht Themen an, die uns alle betreffen, und erzählt gleichzeitig eine durch und durch kubanische Geschichte, die darüber hinaus äußerst originell ist.“ (Kino-Zeit.de)

Kolumbien u.v.a.m. 2017 • Länge: 87 min • Regie: Jhonny H. Hinestroza
Mit Veronica Lynn, Alden Knight


Di., 06. November, 17 und 19:45 Uhr

FRIDAS SOMMER

FRIDAS SOMMER

Das feinfühlige, stark autobiografisch gefärbte Drama „Fridas Sommer“ kehrt auf behutsame Weise das fragile Seelenleben eines Mädchens nach außen. Ein Mädchen, das eines Tages aus seinem gewohnten Umfeld gerissen und Teil einer anderen Familie wird. Mit nachhaltigem Gespür folgt Regie-Debütantin Carla Simón der kleinen Frida bei ihrem Versuch, ihren Platz in der neuen Umgebung abseits der Heimat zu finden. Ein ergreifender, sehr sensibel umgesetzter Film, der die Geschehnisse aus kindlichem Blickwinkel schildert.

Spanien 2016 • Länge: 98 min • Regie: Carla Simón
Mit Laia Artigas, Paula Robies


Di., 13. November, 17 und 19:45 Uhr

LEBENSZEICHEN – JÜDISCHSEIN IN BERLIN

LEBENSZEICHEN – JÜDISCHSEIN IN BERLIN

Die in Los Angeles lebende Filmemacherin Alexa Karolinski („Oma & Bella“) streift auf der Suche nach Spuren der jüdischen Geschichte durch das heutige Berlin und sammelt Beobachtungen und Begegnungen ein, in denen sich eine kollektive Identität manifestiert. Ausgangspunkt des sehr persönlichen Films ist ihre eigene Familiengeschichte. Die Leichtigkeit und Unsystematik verleiht dem Film eine schöne Offenheit.

Ein Film zum 30jährigen Bestehen des Jüdischen Museums. – Die Regisseurin wird zum Filmgespräch nach beiden Vorstellung anwesend sein.

Deutschland 2018 • Länge: 83 min • Regie: Alexa Karolinski


Di., 20. November, 17 und 19:45 Uhr

BLACKKKLANSMAN

BLACKKKLANSMAN

In den 1970er-Jahren gelingt es einem afroamerikanischen Polizisten in Colorado Springs, zusammen mit einem weißen Kollegen den örtlichen Ku Klux Klan zu infiltrieren und dessen gewalttätigen Rassismus auffliegen zu lassen. Das kraftvolle, satirisch-komödiantisch gefärbte Drama fußt auf der Autobiografie von Ron Stallworth und mischt unterschiedliche Genres und Inszenierungsweisen, die über klassische Detektiv-Geschichten bis zur filmhistorischen Analyse der Repräsentation von Schwarzen in den USA reichen. Im Kern aber zielt der höchst unterhaltsame Film auf den aktuellen Rassismus und die „America first“-Ideologie.

USA 2018 • Länge: 136 min • Regie: Spike Lee
Mit John D. Washington, Adam Driver


Di., 27. November, 17 und 19:45 Uhr

GUNDERMANN

GUNDERMANN

Biografischer Film über das kurze und intensive Leben des Baggerfahrers und Liedermachers Gerhard „Gundi“ Gundermann (1955-1998), der in seiner filmisch-musikalischen Form die charakterliche Komplexität des Künstlers ebenso vermittelt wie die Widersprüchlichkeit des Lebens in der DDR Der Film will über den eigensinnigen Freigeist nicht urteilen, sondern mit seiner inneren Zerrissenheit berühren. Eine aus Alltagsbeobachtungen entwickelte, in der Hauptrolle großartig interpretierte Annäherung an einen vielschichtigen Menschen in einem untergegangenen Land.

Deutschland 2018 • Länge: 127 min • Regie: Thomas Dresen
Mit Alexander Scheer, Anna Unterberger


Di., 04. Dezember, 17 und 19:45 Uhr

NACH DEM URTEL

NACH DEM URTEL

Ein geschiedener Vater erstreitet das Recht, seinen elfjährigen Sohn jedes zweite Wochenende sehen zu dürfen. Doch aufgrund der Gewalttätigkeit des Mannes ist der Junge so sehr verschreckt, dass die Wochenenden für ihn zur Tortur werden. Noch schlimmer kommt es, weil der Vater seine geschiedene Frau noch immer liebt und sie zurück haben will. Eine spannende Mischung aus Drama und Thriller, die zunächst fast dokumentarisch die Verhandlung vor dem Familiengericht zeigt, um dann die erschreckenden Folgen des Urteils zu beschreiben. Der beeindruckend gespielte Film ist schonungslos, enthält aber durchaus Momente der Hoffnung.

Frankreich 2017 • Länge: 94 min • Regie: Xavier Legrand
Mit Denis Ménochet, Léa Drucker


Donnerstag, 11. Dezember, 17 und 19:45 Uhr

GLÜCKLICH WIE LAZZARO

GLÜCKLICH WIE LAZZARO

Auf einem abgeschiedenen Stückchen Land schuften ein paar Dutzend Bauern und Landarbeiter in sklavenähnlichen Verhältnissen. Einer von ihnen ist der junge Lazzaro, der nicht ganz von dieser Welt zu sein scheint; mit seiner bedingungslosen Hingabe, die keine Gegenleistung verlangt, durchbricht er die Ausbeutungskette. Mit einer Verbindung aus Sozialdrama, magischem Realismus, Märchen, Arbeiterfilm und Heiligengeschichte erzählt der Film eine Parabel über die Möglichkeit des Guten in einem zeitlosen Italien, das sich von der Agrargesellschaft bis in die urbane Gegenwart spannt.

Italien/Schweiz 2018 • Länge: 128 min • Regie: Alice Rohrwacher
Mit Adriano Tardiolo, Alba Rohrwacher


Di., 18. Dezember, 17 und 19:45 Uhr

STYX

WAS WERDEN DIE LEUTE SAGEN

Auf einem Segeltörn von Gibraltar Richtung Südatlantik trifft eine deutsche Ärztin mit ihrer Yacht vor der Küste Mauretaniens auf ein havariertes Flüchtlingsschiff. Die alarmierte Seenothilfe fühlt sich jedoch so wenig verantwortlich wie ein Containerschiff. Das sich in der Folge abspielende menschliche Drama entspinnt sich als Thriller, der vor dem Hintergrund des offenen Meeres die europäische Diskussion um die Seenotrettung afrikanischer Flüchtlinge reflektiert. Der Versuch des Wegschauens oder die Flucht wird vom Wind übertönt. Es ist die Hilflosigkeit, die die Situation so unerträglich macht. Die Botschaft von „Styx“ wird klar artikuliert: Es ist nicht egal, wer gerade ertrinkt. Ertrinkende Europäer werden als Menschen betrachtet, ertrinkende Flüchtlinge hingegen als Problem. Ein Problem, für das eine einzige rote Rettungsleine nicht mehr ausreicht.

„Eine Einhandseglerin auf einer Atlantikreise. Sie träumt vom Paradies. Und landet in einem Drama.“ (DIE ZEIT)

Deutschl. Österr. 2018 • Länge: 95 min • Regie: Wolfgang Fischer
Mit Susanne Wolf, Gedion O. Wekesa


Donnerstag, 27. Dezember, 17 und 19:45 Uhr

DIE FRAUEN

DIE FRAUEN

Pass auf, was du hinter verschlossener Tür sagst: Sie könnten einen Film daraus machen. Eine attraktive Frau und Mutter aus den höheren gesellschaftlichen Kreisen New Yorks verliert ihren Mann auf seinem Weg "nach oben" an einen berechnenden Vamp. Sie kämpft auch nach Scheidung und zweijähriger Trennung um den immer noch geliebten Mann. Eine mit Humor, bitterer Ironie und einer guten Portion Zynismus elegant inszenierte Komödie, in der nur Frauen spielen. George Cukor nutzt die mondäne Gesellschaft der späten 30er Jahre als Hintergrund für ein spitzzüngiges Spiel um Intrigen, falsche Freundschaften, Konkurrenzkämpfe mit ausgefahrenen Klauen, die sie passend "dschungelrot" anmalen und Rivalitäten, wobei er virtuos zwischen Karikatur und Ernsthaftigkeit pendelt und sich auf die Spiellaune der ausgezeichneten Darstellerinnen verlassen kann. - Eine Screwball-Comedy vom Feinsten.

Ein Filmklassiker zum Weihnachtsfest

USA 1939 • Länge: 132 min • Regie: George Cukor
Mit Norma Shearer, Joan Crawford, Rosalind Russell


Donnerstag., 03. Januar, 17 und 19:45 Uhr

WACKERSDORF

WACKERSDORF

Anfang der 1980er-Jahre plant die Bayerische Staatsregierung eine atomare Wiederaufbereitungsanlage in der Oberpfalz. Doch der Landrat von Schwandorf schließt sich nach anfänglicher Begeisterung den Atomgegnern an und setzt sich an die Spitze des ländlichen Widerstandes. Der Film widmet dem Oberpfälzer Volkshelden ein differenziertes Porträt, das durch eine sorgsame Ausstattung und wunderbare Schauspieler besticht. Als Beispiel für eine streitbare Zivilgesellschaft, in der sich Engagement, Idealismus und Haltung auszahlen, ist das nuancierte Zeitbild über die 1980er-Jahre auch an die Gegenwart gerichtet

Deutschland 2018 • Länge: 123 min • Regie: Oliver Haffner
Mit Johannes Zeiler, Peter Jordan


Di., 08. Januar, 17 und 19:45 Uhr

SEESTÜCK

SEESTÜCK

In acht Anrainerstaaten der Ostsee beschreibt der Film die Schönheit des baltischen Meeres und die Gefahren, denen es ausgesetzt ist. Begleitet von autobiografischen Erinnerungen begibt sich der Dokumentarfilmer Volker Koepp auf eine philosophisch-emotionale Reise, die ihn über ökologische Bedrohungen, aber auch über Fragen von Krieg und Frieden nachdenken lässt. Seine Gesprächspartner sind Fischer und Landschaftsökologen, Meeresforscher und Ex-Offiziere, Lehrer, Stadtverordnete und eine Architektin. Die Landschafts- und Naturbilder im Geist von Caspar David Friedrich verdichten sich zu Metaphern für Seelen- und Weltzustände.

Deutschland 2018 • Länge: 135 min • Regie: Volker Koepp


Di., 15. Januar, 17 und 19:45 Uhr

LEAVE NO TRACE

LEAVE NO TRACE

Ein 13-jähriges Mädchen und ihr Vater leben in einer spartanischen Behausung in den Wäldern von Oregon. Als sie die Behörden aus ihrem Lebensraum vertreiben, versuchen sie in der Zivilisation Fuß zu fassen. Das präzise Drama erzählt so differenziert wie schlüssig von der Selbstfindung einer Jugendlichen und den Integrationsproblemen eines US-Veteranen, der keinen Platz in der Gesellschaft findet. Die zärtlich-fürsorgliche Beziehung der beiden Protagonisten wird dabei einfühlsam ins Bild gesetzt.

USA 2018 • Länge: 109 min • Regie: Debra Granik
Mit Ben Foster, Thomasin Harcourt


Di., 22. Januar, 17 und 19:45 Uhr

ALLES IST GUT

ALLES IST GUT

Eine junge Frau lernt einen sympathisch wirkenden Mann kennen, der im Anschluss an eine Feier zudringlich wird und sie vergewaltigt. Von widersprüchlichen Gefühlen gequält, verheimlicht sie das Geschehen vor ihrer Umwelt und möchte weiterleben wie bisher, begegnet bei ihrer Arbeit aber erneut ihrem Peiniger. Sorgfältig entwickeltes, von nuancierten Dialogen und komplexen Charakteren profitierendes Drama, das vor allem den Konflikt nach einer sexuellen Gewalttat psychologisch genau erfasst. Die Inszenierung belässt den Figuren ihre Mehrdeutigkeit, wobei sie sich auf großartige Darsteller stützen kann.

Deutschland 2018 • Länge: 94 min • Regie: Eva Trobisch
Mit Aenne Schwarz, Andreas Döhler


Di., 29. Januar, 17 und 19:45 Uhr

UNSER SAATGUT

UNSER SAATGUT

Der Film handelt nicht nur von einem Wunder - vom Saatgut als Geschenk der Natur, sondern ist selbst eines: als extrem interessante Zusammenstellung von allem, was aktuell mit Getreide und generell Kulturpflanzen zu tun hat. Dabei geht es auch um die Bedrohungen durch Gentechnologie, Pflanzengifte und Patente auf Saatgut wie um den weltweiten Kampf dagegen und mögliche Alternativen. Handwerklich ist der Film ebenfalls eine Meisterleistung: Die gelungene, abwechslungsreiche Mischung aus realen Bildern mit Interviews, Animationen und Mikro- sowie Zeitlupenaufnahmen bietet jede Menge Abwechslung.

USA 2018 • Länge: 94 min • Regie: T. Siegel, J. Betz


Di., 05. Februar, 17 und 19:45 Uhr

SWEET COUNTRY

SWEET COUNTRY

1929 tötet ein Aborigine in Notwehr den weißen Vergewaltiger seiner Frau. Er flieht ins Innenland des Northern Territory, wird aber schließlich von einem Soldatentrupp gestellt. Vor Gericht findet der vermeintliche Mörder in dem Richter jedoch ein unerwartet aufgeschlossenes Gegenüber. Intensive Aufarbeitung der Vergehen der australischen Kolonialgeschichte in Form eines historischen Westerns. Der mit spektakulären Bildern aufwartende Film vermittelt mit großer Sensibilität die Leiden der bis in die 1930er-Jahre praktisch rechtlosen Ureinwohner und erweist ihnen mit seiner Erzählweise Respekt.

Australien 2017 • Länge: 112 min • Regie: J. Adolph, R. Bücheler
Mit Sam Neill, Bryan Brown


©2018 Kommunales Kino Rendsburg e. V. Impressum